Lebens- und Genussmittel, Kosmetika, Medizinprodukte und Umwelteinflüsse - eine Vielzahl an toxischen Stoffen gelangen täglich in unseren Körper.
Diese können nur unzureichend abgebaut oder ausgeschieden werden und sammeln sich in und um den Körperzellen an.
Insbesondere Schwermetalle stellen für den Organismus eine außerordentliche Belastung dar, da sie besonders entzündungsfördernd wirken.
Erkrankungen können ursächlich durch eine Überlastung des Körpersystems mit Toxinen entstehen.
Vitamin C Aufbauinfusion
Die Vitamin C-Hochdosistherapie beginnt mit einer Dosis von 7.5 g Vitamin C pro Infusion und wird ab der zweiten Infusion auf 15 g gesteigert (entspricht etwa einer LKW-Ladung Zitronen). Nach einer Infusion mit 7.5 g Vitamin C ist der Spiegel im Blut so hoch, dass alle Gewebe im Körper ausreichend versorgt sind.
Vitamin C-Infusionen werden sehr gut vertragen, Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten, da nicht benötigtes Vitamin C vom Körper wieder problemlos ausgeschieden wird.
Wann ist eine Vitamin C-Infusion sinnvoll?
Vitamin C Hochdosis-Infusion
Die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie lindert Fatigue und verbessert die Lebensqualität von Krebspatienten. Zu diesem Statement kommt ein Review, in das insgesamt 5 klinische Studien und 2 Fallstudien einbezogen wurden. Unter anderem verbesserten sich Symptome wie Depressionen, Schlafstörungen, Schmerzen und gastrointestinale Symptome. Verantwortlich für die positiven Effekte der Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie sind für die Wissenschaftler vor allem zwei Aspekte: Die Infusion behebt schnell Vitamin-C-Mangelzustände und stellt Vitamin C als Kofaktor wichtiger enzymatischer Reaktionen zur Verfügung. Außerdem wirkt sie anti-oxidativ und anti-entzündlich. Die wohl wichtigste Erkenntnis im Bereich der Onkologie: Hohe Vitamin-C-Konzentrationen wirken selektiv toxisch auf Tumorzellen. Das chemotherapeutische Potential der Hochdosis-Infusionstherapie wird zurzeit in klinischen Studien intensiv erforscht.
Dtsch Arztebl 2019; 116(35-36): [42]
Aktuelle Beispiele aus der Forschung zeigen vielversprechende Tendenzen, die Studienlage kann als gut bezeichnet werden.
So zeigte sich in einem in-vitro-Versuch, dass Ascorbinsäure (Vitamin C), in einer Dosis von 5 Millimolar (mM) kurz vor der Bestrahlung appliziert, die Vernichtung von Tumorzellen durch die Strahlentherapie wesentlich unterstützen konnte.
Lit.: Herst PM. Broadley, Harper JL, McConnell MJ. Pharmacological concentrations of ascorbate radiosensitize glioblastoma multiforme primary cells by increasing oxidative DNA damage and inhibiting G2/M arrest. Free Rad Biol Med 2012; 52: 1486-1493
In einer Untersuchung mit Brustkrebspatientinnen in 15 Arztpraxen konnten hochdosierte Vitamin-C-Infusionen krebs- und therapiebedingte Beschwerden wie Fatigue, Appetitlosigkeit, Nausea und hämorrhagische Diathese während der konventionellen Therapie um 37 % und in der Tumornachsorge um 53 % verringert werden. Dabei wurde die Therapie mit dem hochdosierten Vitamin C zeitversetzt zur Standardtherapie durchgeführt.
Lit.: Ma Y, Chapman J, Levine M, Polireddy K, Drisko J, Chen Q. High-dose parenteral ascorbate enhanced chemosensitivity of ovarian cancer and reduced toxicity of chemotherapy. Sci Transl Med 2014; 6(222): 222ra18. doi: 10.1126/scitranslmed.3007154
Heilpraktikerin Katrin Böttger
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